Informationen & Hintergründe

Aus Bocholt Borkener Volksblatt vom 02.12.2025


Die Suche des Kulturvereins Alte Molkerei nach einem neuen Standort könnte womöglich ein Ende finden. Das teilt Pfarrer Matthias Hembrock von der Pfarrei St. Georg mit. So könnte der Kulturverein in den Räumen der St.-Norbert-Kirche am Norbertplatz im Bocholter Westen ein neues Zuhause finden. Zum einen würde damit die Zukunft der denkmalgeschützten, sanierungsbedürftigen Kirche gesichert, die lange auf einen Käufer gewartet hat. Zum anderen kann sie als Denkmal erhalten bleiben und als Ort für Kultur und Begegnung weiter genutzt werden,in dem die Alte Molkerei ihre Konzerte, Ausstellungen und Veranstaltungen weiter organisieren kann.

„Nach intensiven Gesprächen zeichnet sich nun eine zukunftsbietende Lösung ab“, so Hembrock über die neuen Pläne der Norbertkirche. Diese werde wahrscheinlich an einen Investor verkauft, der sie dem Kulturort Alte Molkerei zur Verfügung stellen soll. Der Investor stehe bereits in engen Gesprächen mit dem Vorstand der Alten Molkerei – wird namentlich aber noch nicht erwähnt. Die Profanierung (also die Entweihung des Kirchengebäudes) sei für die erste Jahreshälfte 2026 geplant, teilt der Pfarrer weiter mit. Das Innere des Gebäudes werde umgestaltet und für den Kulturbetrieb aus Bocholt tüchtig gemacht. Äußerlich werde sich am denkmalgeschützten Gebäude nichts ändern. Die Planungen über die Norbertkirche wurden laut Matthias Hembrock am Samstag (29. November) und Sonntag (30. November) in allen Gottesdiensten der Pfarrei St. Georg verkündet.

Die Kindertagesstätte St. Norbert und das Pfarrheim St. Norbert einschließlich des Außengeländes bleiben weiterhin Eigentum der Pfarrei St. Georg. Das Gerburgisheim des Caritasverbandes (Erziehungshilfeverbund) sowie das ehemalige Pfarrhaus St. Norbert bleiben von den Plänen ebenfalls unberührt. Ein Bocholter Architekturbüro, so der Pfarrer der St. Georg, prüft, wie der nötige Umbau möglich ist – sowohl technisch als auch finanziell. Zudem suche die Alte Molkerei nach Sponsoren, die den nötigen Umbau finanzieren.

Der Kirchenvorstand habe schon vor längerer Zeit entschieden, dass das Gebäude der St. Norbert-Kirche verkauft werden soll. Denn weniger Gottesdienstbesucher und stetig sinkende Einnahmen setzten dem Kirchengeschehen immer mehr zu und ließen neue Herausforderungen heranwachsen. Mit der Idee, das Kirchengebäude nun als Kultur- und Begegnungsort zu nutzen, könnte also jetzt gleich zwei Problemen entgegengewirkt werden.

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